10 Erstaunliche historische Fakten über den Alexanderplatz

A Swedish Elephant - En samtidsskildring av dagens Sverige (Juni 2019).

Anonim

Der Alexanderplatz, wie wir ihn heute kennen, ist aus verschiedenen Gründen für Menschen jeden Alters unglaublich beliebt und ist ein Treffpunkt für Berliner und Touristen. Es bietet eine Vielzahl von Attraktionen, darunter Einkaufsmöglichkeiten, Lebensmittel und einen gut angebundenen Mittelpunkt für das Berliner Verkehrssystem - die Geschichte des Alexanderplatzes ist jedoch wenig bekannt. Hier erkunden wir die historischen Geheimnisse dieser langjährigen Berliner Ikone.


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  1. Der Anfang: 13. Jahrhundert

    Der Alexanderplatz hat eine Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht, als die Doppelstadt Cölln-Berlin existierte. Mit dem Bau der ursprünglichen Versöhnungskapelle um 1230 gewann der Alexanderplatz erstmals eine historische Bedeutung und wurde gegen Ende des 13. Jahrhunderts als Verkehrszone für jene bekannt, die durch das Oderberger Tor nach Berlin wollten.

  2. Der Aufstieg des Geschäfts: 18. Jahrhundert

    Bis zum 18. Jahrhundert entwickelte sich der Alexanderplatz ziemlich langsam, aber Anfang des 18. Jahrhunderts wurde er zu einem Viehmarkt, auf dem man immer Bauern und Händler finden konnte. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts diente es auch als Wollmarkt.

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  4. Militär: 18.-19. Jahrhundert

    Während es weiterhin als Markt diente, wurde der Alexanderplatz auch zu einem beliebten Ort für militärische Paraden und Übungen. Die preußischen Truppen (in Bezug auf den historischen Staat, vor der ersten deutschen Einheit) marschierten viele Stunden und Tage durch das, was wir heute als Alexanderplatz kennen.

    Carl Röching (Scan von AlexvonF) / WikiCommons

  5. Ursprünge des Namens: 19. Jahrhundert

    Am 25. Oktober 1805 besuchte der russische Kaiser Alexander I. Berlin. Preußenkönig Friedrich Wilhelm III. Beschloss, diesen Teil Berlins zu Ehren des russischen Zaren zu nennen - so würde der Name Alexanderplatz für immer mit dieser Gegend Berlins identifiziert und zu einem der wichtigsten Orte mit kulturhistorischer Bedeutung.

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  6. Modernisierung: 19. bis 20. Jahrhundert

    Das Ende des 19. Jahrhunderts war aus zwei Gründen für den Alexanderplatz von großer Bedeutung. Der erste Bahnhof wurde 1882 gegründet. Dies war der Beginn dessen, was sich eines Tages in ein gut verbundenes Transportsystem verwandeln würde, das es den Berlinern ermöglichen würde, in jeder Richtung zugänglich zu sein. Die U-Bahn kam 1913 an und ist seitdem ein wichtiger Teil von Berlin. 1886 wurde die zentrale Markthalle errichtet, und von 1904 bis 1911 wurde das Kaufhaus Tietz zum ersten offiziellen Geschäft der Gegend.

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  7. Modernisierung Teil zwei: 20. Jahrhundert

    In den 1920er Jahren entwickelte sich der Alexanderplatz neben dem Potsdamer Platz zu einem Hotspot für das lebendige und aufregende Nachtleben Berlins. Bars und Clubs fanden ihren Weg in den Alexanderplatz und zogen eine immer größere Bevölkerungsschicht an. Für den Alexanderplatz hatte eine neue Ära begonnen, während er sich noch an die moderne, industrialisierte Welt anpaßte.

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  8. Nach dem Zweiten Weltkrieg: 20. Jahrhundert

    Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die meisten Gebäude in Berlin bombardiert. Der Alexanderplatz war mit Ausnahme von zwei Gebäuden (Berolina-Haus und Alexanderhaus) vollständig zerstört. Nach der Teilung Deutschlands wurde der Alexanderplatz zum Zentrum Ost-Berlins. Der Umbau begann in den 1960er Jahren und das Areal wurde zur Fußgängerzone umgebaut, während die Gebäude, die am Alexanderplatz entstehen sollten, die DDR-typische Architektur auszeichneten - graue, matte Strukturen, die zu einem Plattenbau gehörten.

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  9. Denkmäler / Sehenswürdigkeiten: 20. Jahrhundert

    Gegen Ende der 60er Jahre gewann der Alexanderplatz drei neue Wahrzeichen, die für den Alexanderplatz kulturgeschichtlich an Bedeutung gewinnen sollten. Im Jahr 1969 wurden die Uraniaweltzeituhruhr und der Fernsehturm gebaut und bereit, dem Rest der Welt gezeigt zu werden. Der Fernsehturm gehört nach wie vor zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands. Das dritte Denkmal trägt den Namen Brunnen der Völkerfreundschaft, der 1970 fertiggestellt wurde.

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  10. Demonstration von 1989: 20. Jahrhundert

    Am 4. November 1989 fand am Alexanderplatz eine der größten Demonstrationen in Ostdeutschland statt. Bis zu einer Million Demonstranten versammelten sich auf einmal für politische Reformen und individuelle Freiheit. Künstler, Schauspieler und wichtige politische Persönlichkeiten äußerten sich zu den Menschen in Ostdeutschland. Bei dieser Demonstration ging es nicht um die Idee einer Wiedervereinigung oder die Entfernung der Mauer - sie war jedoch ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Wiedervereinigung Deutschlands.

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  11. Sanierung: 20.-21. Jahrhundert

    Nach der offiziellen Wiedervereinigung Deutschlands im Jahr 1990 begann der Alexanderplatz noch mehr zu wachsen. Während es seinen sozialistischen Architekturstil beibehielt, wurden viele Gebäude renoviert und verbessert. Während die Sanierungsphase noch am Werk ist, sind zahlreiche Projekte geplant, um bestimmte Gebäude neu zu planen und mehr Wolkenkratzer zu bauen.

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